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Strom-Direktvermarktung an Verbraucher: Wir erklären, wie’s funktioniert

Beim Lebensmitteleinkauf ist es schon länger gang und gäbe: Verbraucher, denen qualitativ hochwertige und ökologisch erzeugte Produkte am Herzen liegen, wollen immer häufiger wissen, wo, von wem und unter welchen Bedingungen diese angebaut oder hergestellt werden. Der Einkauf in Hofläden und auf Bauernmärkten oder die Bestellung von Lebensmitteln, die man im Rahmen einer Food Assembly direkt beim Erzeuger abholt, werden immer beliebter. Sie ermöglichen eine direkte Erzeuger-Verbraucher-Beziehung und geben den Personen hinter den Produkten ein Gesicht. So entstehen Vertrauen, Akzeptanz und Wissen um die Interessen und Herausforderungen, mit denen sich die jeweils andere Seite konfrontiert sieht. Wäre es nicht wunderbar, wenn sich dieses Prinzip auch auf den Strombezug übertragen ließe? Wenn Strom nicht einfach nur anonym aus der Steckdose käme, vermittelt von großen Konzernen und wenig transparenten Zwischenhändlern? Wenn jeder von uns seinen Windmüller persönlich kennen würde oder wüsste, wo die Sonnenernte für den eigenen Strombedarf eingefahren wird? Das geht bereits heute: Über die Direktvermarktung von Strom durch die Erzeuger an den Endkunden – vermittelt über den Online-Marktplatz enyway. Wir haben uns das neue Konzept der Stromvermarktung und -beschaffung angesehen und erklären in diesem Beitrag, was Anlagenbetreiber und Verbraucher wissen sollten, wenn sie sich für dieses Modell entscheiden.

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Quo vadis EEG? Bestandsaufnahme zum 18. Geburtstag

Knapp 18 Jahre ist es her, dass in der deutschen Energiepolitik ein neues Kapitel mit weitreichenden Folgen aufgeschlagen wurde: Im April 2000 trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Nachfolger des Stromeinspeisungsgesetzes von 1991 in Kraft und hat mit seinen revolutionären Bestimmungen zur Förderung von Photovoltaik, Windkraft & Co. Deutschland über lange Jahre den Ruf der Vorreiternation beim Klimaschutz eingebracht. Kürzlich ist das Gesetz “volljährig” und damit erwachsen geworden – Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was hat das EEG bisher gebracht? Wo stehen die Erneuerbaren heute? Und was wünschen sich die Anlagenbetreiber von der Politik?

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Kommunen weltweit packen die Energiewende an

Der einstige Klimavorreiter Deutschland hat seine Rolle als Klassenprimus verspielt. Seit Januar 2018 ist es definitiv: Die Bundesrepublik wird sowohl ihre selbstgesteckten Klimaziele als auch die von der EU vorgeschriebenen Zielwerte für das Jahr 2020 nicht erreichen. Deutschland müsste bis dahin 14 Prozent weniger CO2 ausstoßen als im Jahr 2005 – dass dies nicht gelingt, liegt vor allem am Verkehr und an der Landwirtschaft, wo der CO2-Ausstoß steigend ist. Um einen Vertragsbruch zu vermeiden, muss Deutschland nun anderen Staaten, die eine positive CO2-Bilanz haben, Emissionsrechte abkaufen. Die große Politik versagt also aktuell beim Klimaschutz – während sich im Kleinen zeigt, was möglich wäre…

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Messe Heldenmarkt zeigt nachhaltige Konsum-Ideen

Für viele wird ein nachhaltiger und grüner Lebensstil oft noch negativ mit der Althippie-Generation in Verbindung gebracht und hat somit das “Geschmäckle” von realitätsferner Lebenskunst. Dass dies ganz und gar nicht der Fall ist, zeigen die zahlreichen unterschiedlichen Besucher der deutschlandweiten Messe “HELDENMARKT”. Seit dem Start der Messe im Jahr 2010 in Berlin freut sich der HELDENMARKT über eine stetig steigende Besucherzahl und über das wachsende Bewusstsein der Menschen für ihren eigenen ökologischen Fußabdruck. Mittlerweile ist der HELDENMARKT zu Deutschlands größter Verbrauchermesse für nachhaltigen Konsum herangewachsen. Neben zahlreichen Ausstellern aus den Bereichen Lebensmittel, Mode, Kosmetik und Wohnen, sind auch grüne Mobilität und grüne Geldanlagen ein Thema.
Wir sprachen mit dem Gründer des HELDENMARKTS Lovis Willenberg über die Anfänge der Messe, über die unterschiedlichen Aussteller und auch über seinen persönlichen Lebensstil. Mehr lesen ►

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Das Econeers-Jahr 2017 in Bildern

2017 war ein bewegtes Jahr – weltweit, in Deutschland, für den Umweltschutz als auch natürlich für Econeers. So haben die Amerikaner und die Deutschen einen neuen Präsidenten bekommen. Auch bei Econeers änderte sich im August die Geschäftsführung: Johannes Ranscht leitet nun gemeinsam mit Stefan Flinspach die Geschicke der Plattformen Econeers, Seedmatch und Mezzany. Während Donald Trump das Pariser Klimaschutzabkommen aufkündigte, musste die deutsche Bundesregierung zugeben, dass sie ihre Klimaziele verfehlen wird. Aber alles halb so wild, denn laut dem amerikanischen Präsidenten ist die USA sowieso die sauberste Nation weltweit und die noch zu bildende Bundesregierung deutet nach dem einen oder anderen Sondierungsgespräch gerne an, dass man sich von den gesteckten Zielen für 2020 durchaus auch ohne viele Tränen trennen könne. Gott sei Dank sahen das viele Econeers anders und begrünten mit ihren Investments einfach mal den Nationalpark Bayrischer Wald neu. Aber auch sonst hat sich einiges im Jahr 2017 getan. Wir haben es in Bildern zusammengefasst.

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Blackouts – so könnten wir uns schützen

Knapp einen Monat ist es her: In weiten Teilen von Mainz und Wiesbaden ging nichts mehr – totaler Stromausfall. Inmitten der Rushhour gegen 7:20 Uhr verursachte ein Kurzschluss in einem zentralen Umspannwerk das Chaos. Heizungen fielen aus, Verkehrsampeln wurden blind, die Fahrstühle blieben stecken, in den Büros und Wohnungen wurde es dunkel und die Bänder in den Fabriken standen still. Blackout. Naja, nicht wirklich, denn nach 20 Minuten war wieder „Saft in der Dose“. Doch die Experten sind sich sicher, die Gefahr eines Blackouts steigt stetig. Aber warum? Und viel wichtiger, wie können wir dieser Gefahr etwas entgegensetzen?

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„Ohne Contracting könnten viele PV-Anlagen gar nicht erst realisiert werden.“

Die GW Energie Holding GmbH ist seit 2012 im Photovoltaikmarkt erfolgreich tätig. Mittlerweile vereint die Holding fünf Tochtergesellschaften, die sich auf Contracting im Privat- und Geschäftskundensegment spezialisiert haben. Gemeinden, öffentliche Institutionen, Unternehmen sowie private Haushalte verpachten ihre Dach- und Brachflächen an die GW Energie Holding und bessern so ihre Kasse auf. Die Unternehmensgruppe errichtet, betreibt und wartet im Gegenzug auf diesen Flächen PV-Anlagen und generiert über die gesetzlich geregelte EEG-Vergütung sowie über Direktabnahme ihres Verpächters ihre Umsätze. Nach Ablauf des Mietvertrages geht die Anlage in das Eigentum des Vermieters über, der diese anschließend weiter nutzen kann.
Um den in den kommenden Jahren geplanten Ausbau des Photovolatik-Contractings um ca. 28 Megawatt in Deutschland und Österreich zu realisieren, startete das Unternehmen mehrere Crowdfunding-Kampagnen. Neben zwei bereits erfolgreichen Finanzierungen in Österreich möchte das Unternehmen nun auch deutschen Anlegern die Möglichkeit bieten, von ihrem Wachstum zu profitieren.
Wir sprachen mit Geschäftsführer Gerald Wirtl über seine Zukunftspläne und warum sich der Einstieg in den deutschen Energiemarkt lohnt.

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Dank Contracting zum eigenen Sonnenstrom

Energiewende gut und schön, aber wie finanzieren? Viele private Haushalte, Unternehmen als auch Kommunen stellen sich diese Frage, wenn sie auf ihren Dach- und Brachflächen Photovoltaik-Anlagen installieren möchten, aber das dazu nötige Kapital fehlt. Auch mangelt es insbesondere bei größeren Anlagen am Know-how und den Ressourcen gut und kosteneffizient Wartungen durchzuführen und wichtige Reparaturen vorzunehmen. Hier kann Contracting die Lösung sein. Doch wie genau funktioniert es, welche Vorteile ergeben sich? Wir klären auf….

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TopFarmers: „Wir sprechen einen Megatrend in der Gesellschaft an“

Bereits seit 2013 forscht und testet das Team der TopFarmers GmbH ihr aktuelles Aquaponiksystem. Zu Beginn des Jahres 2017 war es dann endlich soweit, die erste große Aquaterraponikanlage wurden im Herzen von Berlin, im Landschaftspark Herzberge, inmitten einer grünen Oase erbaut. Seit Frühjahr werden dort nun Fische und Pflanzen in einem Ökosystem zusammen gehalten und gezüchtet. Die ersten Tomaten, Gurken, Maracujas, Salate und viele andere leckere Gemüse- bzw. Obstsorten wurden bereits geerntet. Die letzten Fische aus dem Labor werden an ausgewählte Kunden aus der Gastronomie vermarktet, bis im Januar die erste große Schlachtung ansteht.
Um zeitnah weitere Anlagen an neuen Standorten errichten zu können, hat sich TopFarmers nun für eine Crowdfunding-Kampagne auf Econeers entschieden. Damit bietet TopFarmers Investoren die Möglichkeit schon ab 250 Euro in das Unternehmen zu investieren, von seinem Wachstum zu profitieren sowie eine nachhaltige und regionale Nahrungsmittelerzeugung zu unterstützen.
Aber wie kamen die Gründer auf die Idee und welche Hürden musste sie nehmen? Wir haben bei Anne-Kathrin Kuhlemann nachgefragt.

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