Bioenergie

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Wie wir morgen leben

Klimawandel, Artensterben, Kriege um knappe Ressourcen, Hungersnöte und Dürren: Die Menschheit steht vor enormen Herausforderungen. Jedes Jahr potenzieren rund 78 Millionen neue Erdenbürger den Handlungsdruck. Denn so stark wächst die Menschheit jährlich. In 2050 werden 9,7 Milliarden Menschen Essen und Trinken sowie Wohnraum benötigen. Weit über 70 Prozent leben dann in sogenannten Megastädten. Wie der urbane Raum der Zukunft aussehen wird, hat also entscheidenden Einfluss auf die Bewältigung oben genannter Probleme. Erste Lösungen und Teilkonzepte für sogenannte Smart Cities werden bereits heute erprobt und es reift die Erkenntnis, dass die Stadt von morgen nicht nur smart sein muss, sondern auch grün.

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Pellets: „Es ist das am schnellsten wachsende Segment im Bereich der erneuerbaren Energien“

Am 11.04.2017 startete die Solarenergie Ulm ihre Fundingkampagne auf Econeers. Das Unternehmen möchte sein Geschäft mit erneuerbaren Energien um den Eintritt in den Pelletmarkt weiter ausbauen. Dazu sollen nun 400.000 Euro durch Privatinvestoren akquiriert werden. So kann eine zweite Pelletierlinie für das Werk der Pellex Bioenergie AG in Sachsenburg (Österreich) aufgebaut und die verstärkte Nachfrage nach Pellets besser bedient werden. Die Solarenergie Ulm GmbH & Co.KG hat dafür einen Pachtvertrag mit der Pellex Bioenergie AG über 10 Jahre mit anschließender Übernahme der Anlage durch die Pächterin geschlossen.

Wir haben Solarenergie Ulm-Geschäftsführer Dr. Stefan Laternser gesprochen und gefragt, warum Crowdfunding der geeignete Weg für ihn ist und warum die Zukunft den Pellets gehört.

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Eine Hommage an die Pellets: Warum das kleine Holzstäbchen nicht nur „grün“ ist

Die Pellets sind tot – hoch leben die Pellets. Die weltweite Ölkrise in den 70er Jahren war die Geburtsstunde der aus Sägemehl und Holzspänen gepressten kleinen Nuggets. Sie waren das perfekte Recycling, eine weitere Einnahmequelle für die holzverarbeitende Industrie und als Energieträger für Heizungen relativ günstig. Der weitere Vorteil: Man war nicht von internationalen Embargos, Machtkämpfen, Kriegen oder sonstigen Einflüssen des internationalen Ölmarktes abhängig. Solange es heimische Wälder zum Wirtschaften gab, konnte man Pellets pressen – wo gehobelt wird fallen schließlich auch Späne. Nach dem Boom der Pelletheizungen in den 2000er Jahren geriet der Rohstoff etwas ins Abseits – und das trotz neuem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein und dem Fokus auf “grüne” und effiziente Technologien. Mittlerweile erlebt er seine Renaissance – denn „völlig unerwartet“ ist auch das viel genutzte Erdgas nicht marktunabhängig von den politischen Entwicklungen. Doch nicht jeder heizt nur mit den preisstabilen kleinen Stäbchen…

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Eukalyptus Himmel
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So funktioniert das Wald-Crowdfunding

Der Start von Miller Waldenergie war eine echte Crowdfunding-Premiere. Erstmals können die Econeers nicht nur an nachhaltigen Energieprojekten in Deutschland, sondern auch an einem Projekt in Südamerika teilhaben. Mit Miller Waldenergie präsentiert sich das erste Waldaufforstungsprojekt bei Econeers und in einem Crowdfunding überhaupt.

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EEG-Reform: Ein Statement von Archea-CEO Oliver Nacke

Letzte Woche hat die Bundesregierung die umstrittene EEG-Reform von Wirtschaftsminister Minister Gabriel beschlossen. Bevor das Gesetz am 1. August in Kraft treten kann, muss es noch Bundestag und Bundesrat durchlaufen. Wir haben die Betreiber von Biogas Dannemann, die Archea Gruppe, um eine kurze Einschätzung zum Entwurf des sogenannten EEG 2.0 für den Bereich Biogas gebeten.

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„Biogas ist ein Multitalent!“ – Im Gespräch mit Biogas-Pionier Oliver Nacke

Das Crowdfunding für die nachhaltige Biogasanlage der Biogas Dannemann GmbH und Co. KG im niedersächsischen Bassum ist in der letzten Woche erfolgreich bei Econeers gestartet. Die Anlage produziert Biogas, das in zwei angeschlossenen Blockheizkraftwerken zur Stromerzeugung genutzt werden soll. Der produzierte Strom wird ins Netz eingespeist und bis 2026 nach den Vergütungssätzen des EEG gefördert.

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Biogas statt Kohlekraft

Biogasanlagen stehen häufig in der Kritik. Vor allem die Diskussion um die Konkurrenz in der Nutzung von Anbauflächen für „Teller oder Tank“ rückt Biogas in ein negatives Licht. Die Vorzüge des sauberen und flexiblen Energieträgers, dem eine wichtige Bedeutung bei der Energiewende zukommt, bleiben in der öffentlichen Wahrnehmung hingegen oft im Dunkeln.

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