Politik

Photovoltaik2
Geschrieben von

Durchschnittspreis für Photovoltaik-ausschreibungen auf Rekordtief

Bis 31.12.2016 wurde der Strom aus erneuerbaren Energien durch eine staatlich festgelegte Vergütung honoriert. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 (EEG 2017), welches im Januar 2017 in Kraft getreten ist, bringt neben zahlreichen Änderungen auch eine gravierende Entwicklung mit sich. Alle neu geplanten Anlagen mit einer Größe ab 750 Kilowatt müssen sich erstmalig einem Ausschreibungsverfahren stellen. Dabei erhalten diejenigen Projekte eine staatliche Förderung, welche am wirtschaftlichsten, besser gesagt am günstigsten Strom erzeugen können. Durch diesen Wettbewerb sank im Juni der Durchschnittspreis für Photovoltaikausschreibungen auf ein Rekordtief von 5,66 ct/kWp.

Mehr lesen ►

Keine Kommentare
Trump_schwarz
Geschrieben von

Das Enfant terrible wütet in Paris – Trumps Absage an das Klimaschutzabkommen

Am zweiten Juni trat der Präsident der Vereinigten Staaten in den Rosengarten des Weißen Hauses und ließ verlauten: Die USA wären die sauberste Nation weltweit sowie das internationale Pariser Klimaschutzabkommen schädlich für den amerikanischen Arbeitsmarkt und seine Wirtschaft. Man kündige das Abkommen auf. Damit will Donald Trump eines seiner zentralen Wahlversprechen einlösen – denn wirksam wird der Ausstieg aus dem Abkommen erst am 4. November 2020. Einen Tag nach der nächsten Präsidentschaftswahl. So wird das Einlösen auch der umweltschutzrelevanten Wahlkampfversprechen sicherlich auch in vier Jahren Thema werden – sofern Trump das Amt so lange halten kann. Denn Wahlversprechen hin oder her – diese Absage an den Klimaschutz ist nicht mehrheitsfähig. Auch in der Wirtschaft nicht. Aber wie schädlich ist die Energiewende – der zentrale Bestandteil zur Zielerreichung der Klimaschutzinhalte aus Paris für die amerikanische Wirtschaft wirklich?

Mehr lesen ►

Keine Kommentare
Titelbild: S.E. Lyonchhen Tshering Tobgay, der Premierminister von Bhutan, erhielt den Ehrenpreis des deutschen Nachhaltigkeitspreises stellvertretend für das gesamte Königreich © Ralf Rühmeier
Geschrieben von

Von Bruttonational-Glück bis Bio-Motoröl – Auszeichnungen für gelebte Nachhaltigkeit

Titelbild: S.E. Lyonchhen Tshering Tobgay, der Premierminister von Bhutan, erhielt den Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises stellvertretend für das gesamte Königreich © Ralf Rühmeier

Was haben Die Fantastischen Vier, Tchibo und das Königreich Bhutan gemeinsam? Sie sind Preisträger des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2016. Der wichtigste deutsche Preis für besonders nachhaltige Leistungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Kommunen und Forschung wurde am 25. November 2016 in Düsseldorf vor mehr als 1.200 Gästen verliehen. Die Preisträger gelten als wichtige Impulsgeber auf dem Weg zu einer weltweiten Green Economy. Wir haben uns einige von Ihnen genauer angeschaut.

Mehr lesen ►

Keine Kommentare
Das Weiße Haus in Washington D.C. wird Wohn- und Amtssitz von Donald Trump, © FreeImages.com/Peter Mackay
Geschrieben von

Kann der künftige US-Präsident Trump den Weltklimavertrag annullieren?

Titelbild: Das Weiße Haus in Washington D.C. wird Wohn- und Amtssitz von Donald Trump,                             © FreeImages.com/Peter Mackay

Am Mittwochmorgen war klar: Donald Trump wird 45. Präsident der USA. Bereits während des Wahlkampfes hatte er verkündet, dass er den Klimawandel für eine Erfindung hält und als künftiger Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen annullieren wird. Aber kann er das tatsächlich? Und wie beurteilen deutsche Klimaschützer den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl? Wir haben einige Stimmen eingefangen.

Mehr lesen ►

1 Kommentar
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die deutsche Ratifikationsurkunde zum Pariser Klimaschutzabkommen. Copyright: BMUB/Michael Gottschalk
Geschrieben von

Status quo: Was bringt der Weltklimavertrag und wo steht Deutschland?

Titelbild: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die deutsche Ratifikationsurkunde zum Pariser Klimaschutzabkommen. © BMUB/Michael Gottschalk

Am 5. Oktober war es soweit: Deutschland trat dem Pariser Klimaschutzabkommen offiziell bei. Gemeinsam mit der EU und anderen europäischen Ländern hinterlegte die Bundesregierung die Ratifizierungsurkunde bei den Vereinten Nationen in New York. Damit war die letzte Hürde genommen: das Abkommen kann voraussichtlich ab dem 4. November 2016 in Kraft treten. Die teilnehmenden Länder müssen ihre Volkswirtschaften nun bis zum Jahr 2050 möglichst Treibhausgas neutral gestalten, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Deutschland hat dafür unter anderem im Klimaschutzplan 2050 erste Maßnahmen formuliert. Aber die gehen vielen Umweltschützern nicht weit genug.

Mehr lesen ►

Keine Kommentare
151023_windkraft
Geschrieben von

Die 5 wichtigsten Fragen zur EEG-Umlage

Mitte Oktober haben die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der Ökostrom-Umlage für 2016 bekanntgegeben: Für die Verbraucher wird die Umlage von 6,17 auf 6,35 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr erneut leicht ansteigen. Doch was hat es eigentlich mit der sogenannten EEG-Umlage auf sich? Wer muss sie bezahlen und wofür wird sie verwendet? Führt der Anstieg der EEG-Umlage automatisch zu höheren Strompreisen? Wir haben die wichtigsten Fragen zur Ökostrom-Umlage beantwortet.

Mehr lesen ►

Keine Kommentare
Handelsblatt – Die grüne Rechnung
Geschrieben von

Kommentar: Was kostet die Energiewende wirklich?

In der vergangenen Woche ging eine regelmäßig wiederkehrende Schreckensmeldung erneut durch die Presse: Die Energiewende wird teuer, sehr teuer. Laut Handelsblatt belastet sie die deutschen Privathaushalte jährlich mit 28 Milliarden Euro. Umgerechnet seien das rund 270 Euro pro Haushalt. Das hat das arbeitgebernahe Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) für die Wirtschaftszeitung errechnet. Doch „die grüne Rechnung“ geht nicht auf.

Mehr lesen ►

2 Kommentare
150710_kleinanleger
Geschrieben von

Die Spielregeln stehen fest – Kleinanlegerschutzgesetz in Kraft getreten

Das Kleinanlegerschutzgesetz hat uns in den vergangenen Monaten konstant begleitet – über ein Jahr ist es her, dass das erste Maßnahmenpaket zum Schutz von Kleinanlegern als Reaktion auf die Insolvenz von Prokon vorgestellt wurde. Im Wesentlichen hat es zum Ziel, die Transparenz von Vermögensanlagen auf dem grauen Kapitalmarkt zu erhöhen und den Anleger vor unseriösen Angeboten zu schützen. Anleger sollen durch die Änderungen künftig die Erfolgsaussichten von Finanzanlagen besser einschätzen können.

Mehr lesen ►

8 Kommentare
Thomas Engel
Geschrieben von

Neues Gesetz verpflichtet Unternehmen zu mehr Energieeffizienz

Ein Gastbeitrag von Thomas Engel, Geschäftsführer von DENO Deutsche Energieoptimierung, über die Chancen und den Nutzen von Energieaudits und Energiemanagementsystemen in Unternehmen.

Das Jahr 2015 könnte das Jahr der Energieeffizienz werden. Seit dem 21. April ist das Gesetz für Energiedienstleistungen und weitere Energieeffizienmaßnahmen (EDL-Gesetz) in Kraft. Nach Angaben der Energie-Agentur NRW sind rund 92.000 Unternehmen in Deutschland davon betroffen. Der Gesetzgeber hat endlich erkannt, dass viele Unternehmen ihre Einsparpotenziale im Bereich Energie ohne Vorgaben von selbst nicht ausschöpfen werden. Nun sind sie gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Energieverbrauch unter die Lupe zu nehmen, jedoch ohne genau zu wissen, wo sie ansetzen sollen. Deshalb möchte ich die wichtigsten Auswirkungen des Energiedienstleistungsgesetzes an dieser Stelle einmal kurz beleuchten.

Mehr lesen ►

Keine Kommentare