Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die deutsche Ratifikationsurkunde zum Pariser Klimaschutzabkommen. Copyright: BMUB/Michael Gottschalk
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Status quo: Was bringt der Weltklimavertrag und wo steht Deutschland?

Titelbild: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die deutsche Ratifikationsurkunde zum Pariser Klimaschutzabkommen. © BMUB/Michael Gottschalk

Am 5. Oktober war es soweit: Deutschland trat dem Pariser Klimaschutzabkommen offiziell bei. Gemeinsam mit der EU und anderen europäischen Ländern hinterlegte die Bundesregierung die Ratifizierungsurkunde bei den Vereinten Nationen in New York. Damit war die letzte Hürde genommen: das Abkommen kann voraussichtlich ab dem 4. November 2016 in Kraft treten. Die teilnehmenden Länder müssen ihre Volkswirtschaften nun bis zum Jahr 2050 möglichst Treibhausgas neutral gestalten, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Deutschland hat dafür unter anderem im Klimaschutzplan 2050 erste Maßnahmen formuliert. Aber die gehen vielen Umweltschützern nicht weit genug.

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Econeers wird drei und dankt allen Unterstützern

Am 8. Oktober 2013 erblickte Econeers als grüne Crowdfunding- bzw. Crowdinvesting-Plattform das Licht der Internet-Welt. Das Ziel und die Mission von Econeers war es, der Bevölkerung eine Möglichkeit zur demokratischen Teilhabe an der Energiewende und damit auch am Umweltschutz zu bieten. In diesem Punkt haben wir viel erreicht in den letzten drei Jahren und konnten z. B. neun nachhaltige Projekte erfolgreich abschließen, durch die insgesamt mehr als 9.600 Tonnen CO2 eingespart werden konnten. Laut crowdfunding.de war Econeers im vergangenen Jahr mit einem Marktanteil von 44,8 % die erfolgreichste Crowdinvesting-Plattform für grüne Energie in Deutschland. Mit den beiden letzten Sonneninvest-Fundings liefen auf unserer Plattform die erfolgreichsten Solar-Crowdfundings in Deutschland. Unseren Erfolg verdanken wir natürlich auch den mehr als 5.800 Econeers, die bislang unsere Vision von einer sauberen Umwelt und einer lebenswerten Zukunft geteilt und dies mit einem Investment in grüne Projekte unterstützt haben. Ohne sie wären wir nicht da, wo wir heute sind. Daher sagen wir „Herzlichen Dank“ an all unsere Unterstützer für Ihre Investments, Retweets, Likes, für alle geteilten Posts und überhaupt fürs Weitersagen!

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Global 2000: Viele Unternehmen profitieren von der Energiewende

Titelbild: Global 2000 setzt sich gemeinsam mit dem WWF Österreich und Greenpeace für die Energiewende in Österreich ein. © Global 2000

Die Sonneninvest AG unterstützt den „Appell der Wirtschaft für Energiewende und Klimaschutz“, den die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 gemeinsam mit Greenpeace und dem WWF Österreich ins Leben gerufen hat. Darin legen die Organisationen und Unternehmen dar, warum die Wirtschaft in Österreich schnellstmöglich dekarbonisiert und auf erneuerbare Energien umgestellt werden muss. Der Brief wird Ende Oktober an die Bundesregierung verschickt, die gerade eine Energie- und Klimastrategie für das Land erarbeitet. Wir haben mit Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher bei GLOBAL 2000, über diese und weitere Aktionen gesprochen, die so ähnlich auch in Deutschland zu finden sind.

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Zweites envopark-Crowdfunding: Interview mit Geschäftsführer Mark Maigré

Im vergangenen Jahr sammelten Alfred und Mark Maigré in einem ersten Crowdfunding bei Econeers über 340.000 Euro ein, mit dem sie die ersten beiden Hallen eines fast energieautarken Gewerbeparks in der Nähe von Berlin refinanzierten. Damit hat das Familien-Duo bewiesen, dass das Konzept nachhaltiger Gewerbeimmobilien auch im Crowdfunding bei Privatinvestoren überzeugt. Nun setzen die beiden erneut auf die Unterstützung der Econeers: Am 20. September 2016 startet das zweite Crowdfunding für weitere zwei Hallen des envopark Berlin-Brandenburg. Vorab haben wir mit Mark über seine Beweggründe für das zweite Funding, seine Erfahrungen aus dem letzten Crowdfunding und seine Zukunftspläne für den envopark gesprochen.

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„Wir möchten weitere Solarparks erwerben“ – Interview-Update mit Michael Richter

Das Crowdfunding von Sonneninvest 3 läuft nun bereits seit drei Monaten, in knapp einem Monat endet das Funding. Bislang konnten die Projektbetreiber über 920.000 Euro von mehr als 500 Investoren einnehmen – damit ist Sonneninvest 3 Deutschlands erfolgreichstes Solar-Crowdfunding. Sonneninvest-CEO Michael Richter hat uns in einem Interview-Update berichtet, wie er das Funding bislang erlebt hat und welche Zukunftspläne er schmiedet.

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China, Indien, USA – Der Wettkampf um das größte Solarkraftwerk der Welt

Titelbild: Das Solarthermiekraftwerk „Ivanpah“ versorgt bis zu 140.000 kalifornische Haushalte mit umweltfreundlichem Sonnenstrom © provided courtesy of Bright Source Energy

Größer, stärker, effizienter – wer hat das größte Solarkraftwerk der Welt? Seit Jahren befinden sich die Nationen in einem Wettkampf darum, wer die meisten Megawatt (MW) aus der Kraft der Sonne erzeugen und damit den größten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Erneuerbare Energien sind ein Trend in der Energieversorgungund so gibt es weltweit bereits Dutzende Solar-Mega-Projekte. Besonders in sonnenreichen Gegenden wie z. B. Wüstenregionen lassen sich hohe Erträge aus der Kraft der Sonne erzielen. So will z. B. die indische Regierung das Land mit dem Gujarat Solar Park-Komplex zum weltweiten Zentrum der Solarenergie machen. Und auch in China finden sich mehrere rekordverdächtige Anlagen, z. B. der Longyangxia Dam Solar Park. Aktuell stehen die beiden weltgrößten Solarkraftwerke in Kalifornien, USA. Wir haben uns das Potential der beiden Mega-Anlagen einmal genauer angesehen und auch in Deutschland einen Photovoltaikpark gefunden, der mit der Weltspitze mithalten kann.

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Solar Impulse 2 über Abu Dhabi © Solar Impulse | Stefatou | Rezo.ch 2
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Weltumrundung mit der Kraft der Sonne – Wie neue Antriebstechniken die Luftfahrt verändern

Titelbild: Über 11.000 Solarzellen versorgen die „Solar Impulse 2“ mit Strom © Solar Impulse | Stefatou | Rezo.ch

Vor einigen Jahren war es noch vollkommen undenkbar, ohne Benzin und Kerosin zu fliegen. In 2016 gab es jedoch bereits zwei Beweise dafür, dass auch in der Luftfahrt das Zeitalter der umweltfreundlichen Antriebstechniken angebrochen – und das scheinbar Unmögliche möglich geworden ist: Im Juli diesen Jahres umrundete die „Solar Impulse 2“ als erstes Solar-betriebenes Flugzeug die Erde, im gleichen Monat präsentierte Siemens der Öffentlichkeit ein Kunstflugzeug, das seine Pirouetten allein mit der Kraft eines neuartigen Elektromotors dreht. Weltweit arbeiten Ingenieure daran, die Leistungsfähigkeit von Akkus zu verbessern und hybrid-elektrische Verfahren für die Luftfahrt zu entwickeln. Mit Blick auf die gravierenden Umweltschäden, die der massiv zunehmende Flugverkehr anrichtet, kann die „Revolution über den Wolken“ gar nicht schnell genug gehen.

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Energie sparen mit Fruchtpapier – wie man Lebensmittel vor dem Müll retten kann

In Deutschland landet rund ein Drittel aller Lebensmittel im Müll, insgesamt pro Jahr über 18 Mio. Tonnen. Ungefähr die Hälfte davon sind genießbares Brot, Obst und Gemüse. Es ist nicht nur schade um die Lebensmittel, sondern auch um die Ressourcen, die für deren Erzeugung verbraucht wurden. Für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch werden zum Beispiel innerhalb Deutschlands eine Fläche von 27 Quadratmetern und ca. 15.000 Liter Wasser benötigt – das sind mehr als 75 Badewannen voll. Dies ist ein enormer Aufwand für gerade einmal fünf Steaks. Weltweit gehen Initiativen, clevere Unternehmer und Gesetzgeber gegen die Lebensmittelverschwendung vor. Wir stellen einige davon vor.

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FreeImages.com/Matt Carlson_deadwood
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Die Erde ist verbraucht – CO2-Ausstoß ist Hauptursache für weltweiten Raubbau

Seit letztem Montag, dem offziellen Erdüberlastungstag, ist die Erde eigentlich nicht mehr verfügbar – die Weltbevölkerung hat alle, ihr in diesem Jahr zur Verfügung stehenden nachhaltigen Ressourcen wie Wälder, Wasser, Ackerland und Lebewesen aufgebraucht. Alles, was wir bis zum Ende des Jahres konsumieren, übersteigt seit dem 8. August die Regenerations- und Kompensationsfähigkeit unseres Planeten. Damit leben wir seit einigen Tagen über unsere Verhältnisse und gefährden unsere Lebensqualität und die zukünftiger Generationen. Hauptursache für den ökologischen Raubbau (ecological overshoot) ist der weltweite CO2-Ausstoß.

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Ölplattform im Golf von Mexiko, Copyright: FreeImages.com/VeeTEC
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Tiefsee-Bergbau zur Gewinnung von Rohstoffen kommt voran – aber um welchen Preis?

Die Tiefsee, die einen Großteil der Weltmeere ausmacht, wurde von den UN als „Gemeinsames Erbe der Menschheit“ definiert. In den letzten Jahrzehnten gab es zahlreiche Versuche, dieses vollkommen dunkle Gebiet, in dem ein unglaublich hoher Druck herrscht, zu erkunden. Expeditionen in eine Tiefe von 6.000 Meter und mehr sind bislang mit großem technischen Aufwand verbunden. Daher ist ein Großteil der Tiefseegebiete weltweit noch unerforscht. Sicher ist jedoch eines: Neben unzähligen, bislang unbekannten Tierarten, gibt es dort vermutlich Unmengen an Metallen und Mineralien, die für die Industrie von außerordentlicher Wichtigkeit sind, nicht zu vergessen auch große Erdöl- und Erdgas-Vorkommen. Letztere werden zur Stromerzeugung in Deutschland weiterhin genutzt. Daraus entwickelt sich seit einigen Jahren eine Großindustrie rund um den Tiefseebergbau, die sich anschickt, die Schätze der Weltmeere zu bergen. Die Gefahr einer großflächigen Zerstörung ist dabei nicht ausgeschlossen.

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