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Das Enfant terrible wütet in Paris – Trumps Absage an das Klimaschutzabkommen

Am zweiten Juni trat der Präsident der Vereinigten Staaten in den Rosengarten des Weißen Hauses und ließ verlauten: Die USA wären die sauberste Nation weltweit sowie das internationale Pariser Klimaschutzabkommen schädlich für den amerikanischen Arbeitsmarkt und seine Wirtschaft. Man kündige das Abkommen auf. Damit will Donald Trump eines seiner zentralen Wahlversprechen einlösen – denn wirksam wird der Ausstieg aus dem Abkommen erst am 4. November 2020. Einen Tag nach der nächsten Präsidentschaftswahl. So wird das Einlösen auch der umweltschutzrelevanten Wahlkampfversprechen sicherlich auch in vier Jahren Thema werden – sofern Trump das Amt so lange halten kann. Denn Wahlversprechen hin oder her – diese Absage an den Klimaschutz ist nicht mehrheitsfähig. Auch in der Wirtschaft nicht. Aber wie schädlich ist die Energiewende – der zentrale Bestandteil zur Zielerreichung der Klimaschutzinhalte aus Paris für die amerikanische Wirtschaft wirklich?

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“Ich möchte mich bei den Investoren für das gegengebrachte Vertrauen bedanken”

Seit 2004 erobert die Unternehmensgruppe SUNfarming den Photovoltaik-Markt. Mittlerweile gehört SUNfarming zu den größten deutschen Unternehmen im Bereich der Solarenergie-Anlagen. 450 MWp installierte Leistung an Freiflächen- und Aufdachanlagen zeugen von zahlreichen Referenzen.
Ein bereits seit 2011 bestehendes Solarkraftwerk soll nun zu einem Teil mit der Econeers-Crowd finanziert werden. Das Projekt “SUNfarming Sonnewalde” startete am 02. Mai 2017 und konnte bereits innerhalb der ersten Stunden die Fundingschwelle erreichen.
In einem exklusiven Interview mit Herrn Martin Tauschke, Geschäftsführer und Mitbegründer von SUNfarming, haben wir über die bisherige Entwicklung von SUNfarming, die Ziele und die Beweggründe für den Start einer Crowdfunding-Kampagne gesprochen.

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Pellets: „Es ist das am schnellsten wachsende Segment im Bereich der erneuerbaren Energien“

Am 11.04.2017 startete die Solarenergie Ulm ihre Fundingkampagne auf Econeers. Das Unternehmen möchte sein Geschäft mit erneuerbaren Energien um den Eintritt in den Pelletmarkt weiter ausbauen. Dazu sollen nun 400.000 Euro durch Privatinvestoren akquiriert werden. So kann eine zweite Pelletierlinie für das Werk der Pellex Bioenergie AG in Sachsenburg (Österreich) aufgebaut und die verstärkte Nachfrage nach Pellets besser bedient werden. Die Solarenergie Ulm GmbH & Co.KG hat dafür einen Pachtvertrag mit der Pellex Bioenergie AG über 10 Jahre mit anschließender Übernahme der Anlage durch die Pächterin geschlossen.

Wir haben Solarenergie Ulm-Geschäftsführer Dr. Stefan Laternser gesprochen und gefragt, warum Crowdfunding der geeignete Weg für ihn ist und warum die Zukunft den Pellets gehört.

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Der Sonne entgegen

Ob im Kleinen im eigenen Haus oder im Großen in riesigen Solarparks: Strom aus Sonnenkraft boomt – nicht nur in Deutschland. Rund um den Globus setzen immer mehr Menschen auf die grüne Energie.

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Eine Hommage an die Pellets: Warum das kleine Holzstäbchen nicht nur „grün“ ist

Die Pellets sind tot – hoch leben die Pellets. Die weltweite Ölkrise in den 70er Jahren war die Geburtsstunde der aus Sägemehl und Holzspänen gepressten kleinen Nuggets. Sie waren das perfekte Recycling, eine weitere Einnahmequelle für die holzverarbeitende Industrie und als Energieträger für Heizungen relativ günstig. Der weitere Vorteil: Man war nicht von internationalen Embargos, Machtkämpfen, Kriegen oder sonstigen Einflüssen des internationalen Ölmarktes abhängig. Solange es heimische Wälder zum Wirtschaften gab, konnte man Pellets pressen – wo gehobelt wird fallen schließlich auch Späne. Nach dem Boom der Pelletheizungen in den 2000er Jahren geriet der Rohstoff etwas ins Abseits – und das trotz neuem Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein und dem Fokus auf “grüne” und effiziente Technologien. Mittlerweile erlebt er seine Renaissance – denn „völlig unerwartet“ ist auch das viel genutzte Erdgas nicht marktunabhängig von den politischen Entwicklungen. Doch nicht jeder heizt nur mit den preisstabilen kleinen Stäbchen…

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Das marokkanische Marrakesch ist Schauplatz der 22. UN-Klimakonferenz, © FreeImages.com/Susannah Huntington
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Energiewende in Marokko: „Wir wollen Solarstrom nach Europa exportieren.“

Titelbild: Das marokkanische Marrakesch ist Schauplatz der 22. UN-Klimakonferenz, © FreeImages.com/Susannah Huntington

Am 7. November beginnt in Marrakesch der 22. UN-Klimagipfel, von dem entscheidende Weichenstellungen für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens erwartet werden. Hierfür reisen Vertreter aus 195 Nationen an, allein aus Deutschland werden mehr als 100 Teilnehmer erwartet. Aber was zeichnet Marokko als Gastgeberland für den Klimagipfel aus, wie steht es um den Klimaschutz in dem nordafrikanischen Land, und welche Rolle spielt Deutschland für die marokkanische Energiewende? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen.

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Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die deutsche Ratifikationsurkunde zum Pariser Klimaschutzabkommen. Copyright: BMUB/Michael Gottschalk
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Status quo: Was bringt der Weltklimavertrag und wo steht Deutschland?

Titelbild: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks überreicht UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon die deutsche Ratifikationsurkunde zum Pariser Klimaschutzabkommen. © BMUB/Michael Gottschalk

Am 5. Oktober war es soweit: Deutschland trat dem Pariser Klimaschutzabkommen offiziell bei. Gemeinsam mit der EU und anderen europäischen Ländern hinterlegte die Bundesregierung die Ratifizierungsurkunde bei den Vereinten Nationen in New York. Damit war die letzte Hürde genommen: das Abkommen kann voraussichtlich ab dem 4. November 2016 in Kraft treten. Die teilnehmenden Länder müssen ihre Volkswirtschaften nun bis zum Jahr 2050 möglichst Treibhausgas neutral gestalten, um die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau zu halten. Deutschland hat dafür unter anderem im Klimaschutzplan 2050 erste Maßnahmen formuliert. Aber die gehen vielen Umweltschützern nicht weit genug.

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FreeImages.com/Matt Carlson_deadwood
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Die Erde ist verbraucht – CO2-Ausstoß ist Hauptursache für weltweiten Raubbau

Seit letztem Montag, dem offziellen Erdüberlastungstag, ist die Erde eigentlich nicht mehr verfügbar – die Weltbevölkerung hat alle, ihr in diesem Jahr zur Verfügung stehenden nachhaltigen Ressourcen wie Wälder, Wasser, Ackerland und Lebewesen aufgebraucht. Alles, was wir bis zum Ende des Jahres konsumieren, übersteigt seit dem 8. August die Regenerations- und Kompensationsfähigkeit unseres Planeten. Damit leben wir seit einigen Tagen über unsere Verhältnisse und gefährden unsere Lebensqualität und die zukünftiger Generationen. Hauptursache für den ökologischen Raubbau (ecological overshoot) ist der weltweite CO2-Ausstoß.

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Ölplattform im Golf von Mexiko, Copyright: FreeImages.com/VeeTEC
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Tiefsee-Bergbau zur Gewinnung von Rohstoffen kommt voran – aber um welchen Preis?

Die Tiefsee, die einen Großteil der Weltmeere ausmacht, wurde von den UN als „Gemeinsames Erbe der Menschheit“ definiert. In den letzten Jahrzehnten gab es zahlreiche Versuche, dieses vollkommen dunkle Gebiet, in dem ein unglaublich hoher Druck herrscht, zu erkunden. Expeditionen in eine Tiefe von 6.000 Meter und mehr sind bislang mit großem technischen Aufwand verbunden. Daher ist ein Großteil der Tiefseegebiete weltweit noch unerforscht. Sicher ist jedoch eines: Neben unzähligen, bislang unbekannten Tierarten, gibt es dort vermutlich Unmengen an Metallen und Mineralien, die für die Industrie von außerordentlicher Wichtigkeit sind, nicht zu vergessen auch große Erdöl- und Erdgas-Vorkommen. Letztere werden zur Stromerzeugung in Deutschland weiterhin genutzt. Daraus entwickelt sich seit einigen Jahren eine Großindustrie rund um den Tiefseebergbau, die sich anschickt, die Schätze der Weltmeere zu bergen. Die Gefahr einer großflächigen Zerstörung ist dabei nicht ausgeschlossen.

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Gefahr durch Kohlekraftwerke – Wie der Feinstaub Europa krank macht

Laut einer Studie, die vier internationale Klimaschutz- und Gesundheitsorganisationen diese Woche vorgelegt haben, liegt Europa ständig unter einer Feinstaubglocke, die durch die Abgase von 257 europäischen Stein- und Braunkohlekraftwerken verursacht wird. Dieser Kohlesmog hat fatale gesundheitliche und wirtschaftliche Auswirkungen für die gesamte europäische Bevölkerung. Ähnliche Ergebnisse haben die Wissenschaftler bereits vor drei Jahren in einer ersten Studie veröffentlicht – doch offenbar wurden sie nicht erhört.

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