Klimaschutz

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Neue Regularien und Einsatzstoffe: Biogas auf dem Vormarsch

Neben den im Bereich der grünen Energieerzeugung vielbeachteten Energiequellen Sonne, Wind und Wasser führt die Biomasse oftmals ein Schattendasein. Hinzu kommt, dass Biogasanlagen in der Vergangenheit aufgrund der “Tank vs. Teller-Problematik”, d. h. des hohen Flächenbedarfs für den Anbau von in Biogasanlagen verarbeiteten Pflanzen, keinen besonders guten Ruf genossen haben. Mittlerweile hat sich jedoch einiges getan: Anlagen und Technologien wurden so weiterentwickelt, dass es mittlerweile möglich ist, auch mit anderen Einsatzstoffen energieeffizient und umweltschonend Biogas zu erzeugen. Zudem braucht es Kraftanstrengungen im großen Stil, um die Energiewende weiter voranzutreiben und den CO2-Ausstoß bei der Energieerzeugung kontinuierlich zu verringern. Neben Sonne, Wind und Wasser gewinnt daher auch Biogas an Bedeutung für den Regelenergiemarkt. Welche Entwicklungen es konkret gab und wie sich diese auf die Stellung von Biogasanlagen im Energie-Mix auswirken, betrachten wir in diesem Beitrag.

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Strom-Direktvermarktung an Verbraucher: So funktioniert’s

Beim Lebensmitteleinkauf ist es schon länger gang und gäbe: Verbraucher, denen qualitativ hochwertige und ökologisch erzeugte Produkte am Herzen liegen, wollen immer häufiger wissen, wo, von wem und unter welchen Bedingungen diese angebaut oder hergestellt werden. Der Einkauf in Hofläden und auf Bauernmärkten oder die Bestellung von Lebensmitteln, die man im Rahmen einer Food Assembly direkt beim Erzeuger abholt, werden immer beliebter. Sie ermöglichen eine direkte Erzeuger-Verbraucher-Beziehung und geben den Personen hinter den Produkten ein Gesicht. So entstehen Vertrauen, Akzeptanz und Wissen um die Interessen und Herausforderungen, mit denen sich die jeweils andere Seite konfrontiert sieht. Wäre es nicht wunderbar, wenn sich dieses Prinzip auch auf den Strombezug übertragen ließe? Wenn Strom nicht einfach nur anonym aus der Steckdose käme, vermittelt von großen Konzernen und wenig transparenten Zwischenhändlern? Wenn jeder von uns seinen Windmüller persönlich kennen würde oder wüsste, wo die Sonnenernte für den eigenen Strombedarf eingefahren wird? Das geht bereits heute: Über die Direktvermarktung von Strom durch die Erzeuger an den Endkunden – vermittelt über den Online-Marktplatz enyway. Wir haben uns das neue Konzept der Stromvermarktung und -beschaffung angesehen und erklären in diesem Beitrag, was Anlagenbetreiber und Verbraucher wissen sollten, wenn sie sich für dieses Modell entscheiden.

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Quo vadis EEG? Bestandsaufnahme zum 18. Geburtstag

Knapp 18 Jahre ist es her, dass in der deutschen Energiepolitik ein neues Kapitel mit weitreichenden Folgen aufgeschlagen wurde: Im April 2000 trat das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) als Nachfolger des Stromeinspeisungsgesetzes von 1991 in Kraft und hat mit seinen revolutionären Bestimmungen zur Förderung von Photovoltaik, Windkraft & Co. Deutschland über lange Jahre den Ruf der Vorreiternation beim Klimaschutz eingebracht. Kürzlich ist das Gesetz “volljährig” und damit erwachsen geworden – Zeit für eine Bestandsaufnahme: Was hat das EEG bisher gebracht? Wo stehen die Erneuerbaren heute? Und was wünschen sich die Anlagenbetreiber von der Politik?

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Kommunen weltweit packen die Energiewende an

Der einstige Klimavorreiter Deutschland hat seine Rolle als Klassenprimus verspielt. Seit Januar 2018 ist es definitiv: Die Bundesrepublik wird sowohl ihre selbstgesteckten Klimaziele als auch die von der EU vorgeschriebenen Zielwerte für das Jahr 2020 nicht erreichen. Deutschland müsste bis dahin 14 Prozent weniger CO2 ausstoßen als im Jahr 2005 – dass dies nicht gelingt, liegt vor allem am Verkehr und an der Landwirtschaft, wo der CO2-Ausstoß steigend ist. Um einen Vertragsbruch zu vermeiden, muss Deutschland nun anderen Staaten, die eine positive CO2-Bilanz haben, Emissionsrechte abkaufen. Die große Politik versagt also aktuell beim Klimaschutz – während sich im Kleinen zeigt, was möglich wäre…

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Das marokkanische Marrakesch ist Schauplatz der 22. UN-Klimakonferenz, © FreeImages.com/Susannah Huntington
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Energiewende in Marokko: „Wir wollen Solarstrom nach Europa exportieren.“

Titelbild: Das marokkanische Marrakesch ist Schauplatz der 22. UN-Klimakonferenz, © FreeImages.com/Susannah Huntington

Am 7. November beginnt in Marrakesch der 22. UN-Klimagipfel, von dem entscheidende Weichenstellungen für die Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens erwartet werden. Hierfür reisen Vertreter aus 195 Nationen an, allein aus Deutschland werden mehr als 100 Teilnehmer erwartet. Aber was zeichnet Marokko als Gastgeberland für den Klimagipfel aus, wie steht es um den Klimaschutz in dem nordafrikanischen Land, und welche Rolle spielt Deutschland für die marokkanische Energiewende? Wir sind diesen Fragen auf den Grund gegangen.

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Global 2000: Viele Unternehmen profitieren von der Energiewende

Titelbild: Global 2000 setzt sich gemeinsam mit dem WWF Österreich und Greenpeace für die Energiewende in Österreich ein. © Global 2000

Die Sonneninvest AG unterstützt den „Appell der Wirtschaft für Energiewende und Klimaschutz“, den die österreichische Umweltschutzorganisation Global 2000 gemeinsam mit Greenpeace und dem WWF Österreich ins Leben gerufen hat. Darin legen die Organisationen und Unternehmen dar, warum die Wirtschaft in Österreich schnellstmöglich dekarbonisiert und auf erneuerbare Energien umgestellt werden muss. Der Brief wird Ende Oktober an die Bundesregierung verschickt, die gerade eine Energie- und Klimastrategie für das Land erarbeitet. Wir haben mit Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher bei GLOBAL 2000, über diese und weitere Aktionen gesprochen, die so ähnlich auch in Deutschland zu finden sind.

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Zweites envopark-Crowdfunding: Interview mit Geschäftsführer Mark Maigré

Im vergangenen Jahr sammelten Alfred und Mark Maigré in einem ersten Crowdfunding bei Econeers über 340.000 Euro ein, mit dem sie die ersten beiden Hallen eines fast energieautarken Gewerbeparks in der Nähe von Berlin refinanzierten. Damit hat das Familien-Duo bewiesen, dass das Konzept nachhaltiger Gewerbeimmobilien auch im Crowdfunding bei Privatinvestoren überzeugt. Nun setzen die beiden erneut auf die Unterstützung der Econeers: Am 20. September 2016 startet das zweite Crowdfunding für weitere zwei Hallen des envopark Berlin-Brandenburg. Vorab haben wir mit Mark über seine Beweggründe für das zweite Funding, seine Erfahrungen aus dem letzten Crowdfunding und seine Zukunftspläne für den envopark gesprochen.

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China, Indien, USA – Der Wettkampf um das größte Solarkraftwerk der Welt

Titelbild: Das Solarthermiekraftwerk „Ivanpah“ versorgt bis zu 140.000 kalifornische Haushalte mit umweltfreundlichem Sonnenstrom © provided courtesy of Bright Source Energy

Größer, stärker, effizienter – wer hat das größte Solarkraftwerk der Welt? Seit Jahren befinden sich die Nationen in einem Wettkampf darum, wer die meisten Megawatt (MW) aus der Kraft der Sonne erzeugen und damit den größten Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Erneuerbare Energien sind ein Trend in der Energieversorgungund so gibt es weltweit bereits Dutzende Solar-Mega-Projekte. Besonders in sonnenreichen Gegenden wie z. B. Wüstenregionen lassen sich hohe Erträge aus der Kraft der Sonne erzielen. So will z. B. die indische Regierung das Land mit dem Gujarat Solar Park-Komplex zum weltweiten Zentrum der Solarenergie machen. Und auch in China finden sich mehrere rekordverdächtige Anlagen, z. B. der Longyangxia Dam Solar Park. Aktuell stehen die beiden weltgrößten Solarkraftwerke in Kalifornien, USA. Wir haben uns das Potential der beiden Mega-Anlagen einmal genauer angesehen und auch in Deutschland einen Photovoltaikpark gefunden, der mit der Weltspitze mithalten kann.

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Trotz massiver Kritik: EEG 2017 beschlossen und Energiewende ausgebremst

Seit letzter Woche ist das EEG 2017 beschlossene Sache, trotz vehementer Proteste von Umweltschützern und Vertretern der Energiewende. Schon seit Bekanntwerden des Gesetzentwurfes liefen sie Sturm gegen die Novelle, viele sahen darin das Ende der Energiewende voraus. Und auch jetzt, nach der Ratifizierung durch Bundestag und Bundesrat ist die Kritik groß. Wir haben einige Meinungen aus der Branche eingefangen und geschaut, wie die Mehrheit der Bevölkerung zum Thema Energiewende steht.

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Kohlekraftwerk im Abendrot
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Deutscher Klimaschutz ist nur Mittelmaß

Deutschland sieht sich selbst gern als Pionier und Spitzenreiter in Sachen Klimaschutz. Doch leider entspricht dieses Bild längst nicht mehr der Wirklichkeit. Beim Klimaschutz-Index der NGO Germanwatch landet Deutschland erneut nur im Mittelfeld. Das liegt vor allem daran, dass Kohlekraftwerke hierzulande wieder auf Hochtouren laufen und dabei riesige Mengen CO2 ausstoßen. Die sauberen erneuerbaren Energien werden hingegen zu zögerlich vorangetrieben.

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